Die Geschichte der Zuflucht

Auronzo-Hütte – Dolomiten

Geschichte

Am Anfang des 19en Jahrhunderts bildeten die Österreicher einige Hütten (Zsigmondy, Drei Zinnen, Sorapis und Nuvolau) in der Nähe der italienischen Grenzlinie. Kurz nachher hätten wir auch auf der italienischen Seite des Drei Zinnen Gebiets eine Hütte aufbauen sollen.

Die Lokalsektion des CAI(des italienischen Alpeinverein) in Zusammenarbeit mit der Auronzo Gemeindeverwaltung begann im 1912 nach dem Bauplan von Giuseppe Palatini den Aufbau der Hütte. Kurz bevor der Eröffnung der “Longeres Hütte” brach der Erste Weltkrieg aus und die Hütte wurde bombardiert und zerstört.

Nach dem Frieden leitete die Sektion des CAI den Aufbau weiter und am 2. August 1925wurde die Hütte eröffnet. Viele Leute aus der ganzen Welt besuchten die neue “Prinz Umberto” genannte Hütte. Unter der Republik wurde die Hütte zur Erinnerung an einen jungen tödlich verunglückten Bergführer “Bruno Caldart”genannt.

Geschichte - Auronzo-Hütte – Dolomiten - Tre Cime di Lavaredo - Dolomiti - ©Alessandro Sogne
History - Auronzo-Hütte – Dolomiten - Tre Cime di Lavaredo - Dolomiti - ©Alessandro Sogne

Den letzten Jahren

Im April 1955 wurde die Hütte im Brand zerstört. Die neue aufgebaute Auronzo Hütte wurde am 16. Juli 1957 eröffnet.

Im 1935 gründete der Hütteleiter Piero Mazorana eine wichtige und berühmte Kletterschule.

Im Laufe der Jahre ihres Bestehens ist die Hütte – wenn auch unter verschiedenen Namen und in unterschiedlicher Weise – für zahlreiche berühmte Bergsteiger zu einem Bezugspunkt geworden, sodass man von ihr eine Art reichhaltigen Abriss der Geschichte des Bergsteigens im vergangenen Jahrhundert erwarten kann.

Über die Jahrzehnten wurde die Auronzo Hütte immer mehr der Anhaltspunkt für weltberühmte und begeisterte Bergsteiger, unter denen Karl Prusik, Ludwig Preuss, Severino Casara, Angelo Dibona, Emilio Comici, Giuseppe und Angelo Dimai, Ricardo Cassin, Gino Soldà, Ettore Castiglioni, Dieter Hasse und in den letzten Jahren Hans Kammerlander, Christoph Hainz und die Brüder Thomas und Alexander Huber.